Die drei Dimensionen der Themenlandkarte
Die Entwicklung von uns selbst, unseren Organisationen, Teams, Mitarbeitern kann sehr unterschiedliche Dimensionen in den Fokus nehmen.
Die persönliche Dimension
Zunächst können wir uns selbst betrachten, unsere Stärken und Schwächen. Unsere Verhaltensmuster – auch die ungewünschten, automatischen (Fight, Flight, Freeze) oder Situationen, in denen wir uns selbst sabotieren.
Typischerweise kommen wir in der Arbeit an uns zur Erkenntnis – neurowissenschaftlich bestätigt -, dass wir nicht ein "ich" sind, sondern aus unterschiedlichen Ich-Anteilen bestehen.
Persönlichkeitsentwicklung ist es, diese inneren Ich-Anteile zu betrachten, zu akzeptieren, in einen Dialog zu bringen, ein gemeinsames Ziel des gesamten Ichs zu entwickeln und dadurch mehr ruhige Souveränität, mehr Zufriedenheit, mehr Kraft als Mensch zu erreichen.
Exkurs: Mehr zu Ich-Anteilen findest du hier.
Die Führungsdimension
Zum anderen können wir den Menschen als Führungskraft betrachten. Wie vertraut er sich? Anderen? Peers und Vorgesetzten? Wie sieht die Kommunikation aus, die Fähigkeit, Konflikte zu regulieren und zu lösen? Das Engagement? Sind Ziele konsistent mit den Zielen des Unternehmens? Ist die Führungskraft motiviert?
Hier ist Führung zu lernen, ein individuell authentischer, ruhiger und souveräner Führungsstil zu entwickeln und entsprechende Instrumente der Führung (bspw. Empathie – siehe letzter Newsletter) zu lernen. Themen sind zu finden auf Sachebene, in guten Verhaltensmustern ebenso beim Aufbau guter Beziehungen und Regulierung von Emotionen.
Unsere Erfahrung: Eine nachhaltig erfolgreiche Entwicklung in der Führungsdimension funktioniert nur, wenn die großen Themen in der persönlichen Dimension bearbeitet sind. Sprich: Eine gute Führungskraft muss persönlich weit entwickelt sein und ihre eigenen „Rucksäcke“ bearbeitet haben.
Die Teamdimension
Schließlich geht es in der Führungskräfteentwicklung natürlich auch darum, wie die Führungskraft Teams aufbaut und entwickelt. Schafft sie/er es, einen Raum für Vertrauen zu geben, fördert die Führungskraft konstruktiven Streit, Kreativität, entsteht Neues?
Schafft es die Führungskraft, Mitarbeiter wirklich zu motivieren? Die Zusammenarbeit der Mitarbeiter miteinander zu fördern? Alles bei Zielkonsistenz mit den Unternehmenszielen?
Wenn ja, dann sprechen wir von „Hochperformanten Teams“.
Unsere Erfahrung: Eine nachhaltig erfolgreiche Entwicklung „Hochperformanter Teams“ gelingt dann besonders gut, wenn die Führungskraft ihre eigenen Rucksäcke bearbeitet hat (Persönliche Dimension) und gute Führung gelernt hat (Führungsdimension). Die Teamdimension baut somit auf den vorherigen Dimensionen auf.
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